Jetzt bewerben

Tim

Consultant

Story lesen

Die Story

Der nachstehende Text basiert auf einem am Telefon geführten Interview.

Hallo Tim, schön, dass es klappt. Kann ich Dich zuerst fragen, wie Du zur CBC gekommen bist?

Hi! Ja, das war ein bisschen zufällig. Ich wusste schon vorher, dass ich mich für den Finance-Sektor interessiere, was sich in meinem Wirtschaftswissenschafts-Master herausgebildet hat. Und dann habe ich über eine Ecke einen CBCler kennengelernt, der mir von dieser Beratung hier erzählt hat. Ich habe mit ihm telefoniert und mir erzählen lassen, wie der Arbeitsalltag aussieht, was die Inhalte sind und wie das Miteinander läuft. Besonders das war mir von Anfang an wichtig. Und naja, dann habe ich eine Bewerbung geschickt und alles ging relativ schnell.

An dieser Stelle nachgehakt: Was heißt schnell?

Ich habe die Bewerbung an einem Donnerstag abgeschickt, am Montag darauf die Rückmeldung bekommen und die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch am Freitag darauf. Kurz nach dem Gespräch habe ich direkt die Zusage erhalten. Das war wirklich ein sehr fixer Prozess, das habe ich mit viel Wertschätzung verbunden.

Jetzt bei der CBC angekommen, was ist Deine persönliche Geheimwaffe? Womit kannst Du Kolleginnen und Kollegen unterstützen?

Wenn die mal einen pragmatischen Ansatz brauchen [lacht]. Da ich kein BWLer bin, gehe ich gerne mal anders an Probleme heran als die Kolleginnen und Kollegen. Auch wenn es darum geht, wie man mit digitalen Collaboration-Tools umgeht, sei es SharePoint oder JIRA. Ich bin gut darin, mich schnell in neue Prozesse hineinzudenken.

Es geht um Hinterfragen, das Einbringen von Lösungsvorschlägen – nicht nur Ausführen.

Wenn Du nicht der klassische Betriebswirt bist, was ist Dein Hintergrund? Und was ist das Besondere daran?

Ich bin Physiker. In der Physik lernt man analytisches Denken, das direkte Einordnen in Strukturen. Wenn ich irgendwo chaotische Zustände sehe, versuche ich direkt, eine Struktur darauf anzuwenden. Ich versuche, Probleme zu vereinfachen, und aus der Naturwissenschaft weiß ich, dass Probleme oft erst einmal keine direkte Lösung anzeigen. Dann sehe ich: „Oh, ich komme hier nicht weiter, aber irgendwie muss ich weiterkommen.“. Ich merke, dass ich, wenn ich jetzt hier vor Problemen stehe, keine Angst davor habe, sondern weiß, dass ich verschiedene Methoden brauche und mit verschiedenen Leuten sprechen muss, um dann zu einer Lösung zu kommen.

Genau das ist sicherlich ein Punkt. Ein weiterer ist, dass man sich direkt in Zahlen einarbeiten kann, sehen kann, was sie bedeuten, prüfen kann: „Habe ich alle Informationen, die ich brauche? Welche Informationen brauche ich überhaupt?“. Dieses lösungsorientierte Denken, das Denken vom Ende her, würde ich sagen, das habe ich mir durch mein naturwissenschaftliches Studium erworben.

Du sagtest eben, dass es Dir schwerfällt, irgendwo Chaos zu sehen und Du müsstest dann erstmal Struktur hineinbringen. Wie sieht Dein Schreibtisch aus?

[lacht] Der ist tatsächlich relativ aufgeräumt. Da habe ich meistens einen Laptop, Notizbuch und ein Glas Wasser stehen. So in etwa. Und ich bin auch noch einer, der mit Notizbuch arbeitet. Auch wenn wir natürlich ein digitales Technologieunternehmen sein wollen, fällt es mir leichter, Gedanken erst einmal handschriftlich aufzuschreiben. Und die digitalen Methoden und Tools dann später anzuwenden. Aber das gute alte Notizbuch hilft mir oft noch, Gedanken zu ordnen und meinen Tag zu planen.

Wenn wir über Arbeitsweisen sprechen, was bedeutet für Dich eigenverantwortliches Arbeiten bei der CBC?

Eigenverantwortliches Arbeiten, glaube ich, funktioniert mit einer ordentlichen Portion Skepsis. Dass ich Aufträge, die ich von meinem Projektleiter bekomme, nicht nur abarbeite, sondern dass ich auch hinterfrage. Und dass ich dann eigene Lösungsvorstellungen darlege.
Ich glaube, deswegen werden wir auch von der Bankseite gebucht, weil wir genau das mitbringen. Nämlich, dass wir skeptisch sind, dass wir hinterfragen und dass wir auch mutig sind, neue Ideen darzulegen, wenn wir sagen: „Hey, Eure Vorstellungen sind gut, aber wir würden da anders rangehen. Wir haben hier andere Ideen und wir erklären Euch auch, warum.“ Das ist meiner Einschätzung nach ein großes Asset der CBC. Und das ist es auch, was von Beraterinnen und Beratern verlangt wird: dieses selbständige Denken, dieses Hinterfragen, das Einbringen eigener Lösungsvorschläge und nicht das einfache Ausführen.

Bist Du auch so ambitioniert, wenn es um persönliche Ziele geht? Hast Du ein berufliches Traumziel?

Nein, bewusst nicht. Ich glaube, dass ich sehr privilegiert bin, dadurch, dass ich einen akademischen Abschluss habe; dadurch, dass ich in der Beratung arbeiten kann. Ich weiß es zu schätzen, dass ich hier an den wichtigen Themen mitarbeiten kann. Themen, die mich weiterbringen und die unheimlich vielfältig sind. Das ist schon ziemlich viel wert.
Aber klar, wenn man ambitioniert arbeitet, steht auch das Thema Beförderung irgendwann im Fokus. Natürlich will man weiterkommen, will den nächsten Schritt gehen und zum Beispiel auch Personalverantwortung übernehmen. Aber da ich gerade erst angefangen habe, steht das in näherer Zukunft noch nicht an. Jetzt gerade ist für mich das Ziel, mich täglich weiterzuentwickeln. Ich gehe gerne mit Neugier durch die Welt.

Wenn persönliche Weiterentwicklung Dein berufliches Traumziel ist, welches ist Dein geografisches?

(lacht) Ich bin Nordrhein-Westfale und ich bin Rheinländer, als solcher natürlich dem Karneval verbunden. Und da zumindest an den Karnevalstagen im Rheinland. Das hat ein ganz eigenes Flair und mal schauen, ob es mich irgendwann wieder komplett dorthin verschlägt.

Aber aktuell – also ich habe in Aachen studiert – wollte ich erst einmal in eine größere Stadt. Und da kam Frankfurt sehr gelegen, auch thematisch. Da ich erst ein halbes Jahr hier wohne, entdecke ich gerade erst diese Stadt. Und das genieße ich sehr.

Da wir keine externe Beratung sind, reisen wir nicht jeden Tag herum und ich habe etwas von der Stadt. Ich kann täglich in meinem eigenen Bett schlafen, das ist mir viel wert. Ach ja, und ich kann die Beratertätigkeit mit einem geregelten Tagesablauf verbinden. Wenn ich täglich in irgendeinem Hotel schlafen würde und immer in unterschiedlichen Städten, wäre das stressig für mich. Auch deswegen stand für mich eine interne Beratung immer vor einer externen.

Bei einer internen Beratung hast Du mehr Kolleginnen und Kollegen in der unmittelbaren Nähe. Welche eigenartigen Verhaltensweisen gibt es?

[überlegt kurz] Hm, ich habe einen Kollegen, der muss beim Telefonieren immer im Büro herumlaufen. Er kann nicht sitzen bleiben und telefonieren. Ich glaube, er kann einfach gar nicht anders. Das ist schon ziemlich witzig anzusehen. Er ist mein direkter Büronachbar, daher weiß ich, wenn das Telefon klingelt, zack, jetzt steht er wieder auf. Hoffentlich nimmt er mir das jetzt nicht übel, denn ich glaube, er hört gerade zu [lacht].

Überzeugt? Bewerben!

Wir haben nicht nur tolle Stories, sondern auch die passenden Jobs dazu.

Einstieg als Consultant