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Pia

Project Manager

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Die Story

Der nachstehende Text basiert auf einem am Telefon geführten Interview.

Hallo Pia, Du bist nun seit Januar 2016 bei der Commerz Business Consulting. Wie bist Du hierher gekommen?

Ja, genau. Ich habe vor der Zeit bei der CBC bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gearbeitet. Dort war ich einige Jahre lang in Afghanistan und habe als Friedens- und Konfliktberaterin unter anderem die Entwicklungsprojekte der Bundesregierung beraten. Also bin ich wohl nicht ganz die typische Unternehmensberaterin.

Was führt einen von Entwicklungsprojekten im Ausland zur einem Inhouse Consulting?

Ich wollte mein Leben nicht dauerhaft in Krisenländern verbringen. Außerdem hatte ich schon länger den Wunsch, in der Privatwirtschaft zu arbeiten. Ich wollte einfach die andere Seite der Medaille sehen. Ich habe mir dann überlegt, welchen Weg ich einschlagen möchte. Da ich mich schon immer für viele verschiedene Themen interessiert habe und gleichzeitig in meinem vorherigen Job bereits in den Bereichen Projektmanagement und Beratung gearbeitet habe, war die Unternehmensberatung naheliegend. Da ich erst einmal eine Pause vom Reisen machen wollte, habe ich mich auf Inhouse Consulting konzentriert. Durch einen Bekannten kam ich dann auf die CBC.

Ich muss zugeben, dass ich bis zu dem Zeitpunkt niemals gedacht hätte, jemals in einer Bank zu arbeiten. Aber die Gespräche mit meinem Bekannten haben mich überzeugt, es einfach mal auszuprobieren. Wir hatten mehrere Gespräche und er hat mir sein Projekt gezeigt, mich dem Team vorgestellt. Alles hörte sich thematisch unglaublich spannend an. Darüber hinaus hat mir der Job eben auch die Möglichkeit geboten, in Frankfurt zu sein, dort, wo ich von früher noch mein persönliches Umfeld hatte.

Du bist mit diesem Hintergrund eine echte Exotin bei der CBC, oder?

Nicht mehr unbedingt. Als ich angefangen habe, war ich eine von wenigen Kollegen mit einem etwas untypischeren Hintergrund, aber nicht die einzige. Mittlerweile haben wir aber sehr viele Mitarbeiter mit unterschiedlichen Hintergründen. Wir haben Psychologen, Physiker, Leute mit einem sozialwissenschaftlichen oder geisteswissen­schaftlichen Hintergrund. Wir sind also ziemlich divers. Und das funktioniert sehr gut und macht sich auch im Arbeitsalltag positiv bemerkbar.

Was haben die anderen Disziplinen den BWLern voraus?

Natürlich nichts, wir sind alle gleich gut [lacht]. Nein, im Ernst, jedes Studium und jeder Job bringt etwas anderes mit sich. Ich zum Beispiel habe gelernt, sehr gut analytisch zu denken. Wenn man in einem geisteswissenschaftlichen Studium eines beigebracht bekommt, dann ist es, analytisch zu denken und zu arbeiten und Themen zu strukturieren. Man lernt, den Ursachen auf den Grund zu gehen, Dinge immer wieder zu vergleichen und kritisch zu hinterfragen.

Und bei mir ist es, bedingt durch meinen ersten Job in der Entwicklungs­zusammenarbeit, sicher auch noch die soziale Komponente. In der Beratung gibt es nichts Wichtigeres, als sich auf Menschen einzustellen. In meinem vorherigen Job spielte das eine sehr wichtige Rolle. Man lernt, sich auf unterschiedliche Situationen einzustellen, auf unterschiedliche, teils schwierige Charaktere. Das musste ich bei meiner Zeit bei der GIZ jeden Tag aufs Neue und davon war der Erfolg meiner Arbeit früher sehr, sehr stark abhängig. Und das ist hier im Beratungsumfeld zwar anders, aber durchaus vergleichbar.

Man hat hier eine Gruppe an unglaublich kompetenten Leuten. Und die wissen einfach genau, was sie wollen, auch persönlich.

Dir hat damals jemand die CBC empfohlen. Würdest Du sie auch empfehlen?

Ja absolut, aber ich hätte zusätzlich auch noch andere Argumente. Mir wurde damals beispielsweise nichts von der Kultur erzählt, sondern nur von den Projekten. Das hat mich auch überzeugt, da ich die Projekte spannend fand.

Aber ich würde zusätzlich noch stärker auf die Kultur eingehen, da die CBC da sehr einzigartig ist. Ich bin nicht nur wegen der Bank hier, ich bin wegen der CBC hier. Und es macht mir einfach einen wahnsinnigen Spaß, hier zu arbeiten. Es passt menschlich total, man hat hier eine Gruppe an unglaublich kompetenten Leuten. Und die wissen einfach genau, was sie wollen, auch persönlich. Sie möchten eine gute Work-Life-Balance, sind sehr ambitioniert, aber ohne dabei eine Ellenbogenkultur entstehen zu lassen. Wir helfen uns alle gegenseitig und sind deshalb auch zusammen erfolgreich. Das liegt sicher nicht nur an jedem Einzelnen, sondern insbesondere an der Unternehmenskultur, die wir stetig gemeinsam weiterentwickeln.

Ich schätze das Miteinander, die Kultur und gleichzeitig auch die anspruchsvollen Inhalte meiner Arbeit. Wir arbeiten hier in Financial Services, ein Sektor, der gerade komplett umgekrempelt wird. Und das, was man jetzt hier gerade mitgestalten darf, ist eine wahnsinnig große Herausforderung und einfach unglaublich spannend – auch für die persönliche Entwicklung.

Apropos spannende Zeiten: Was war das spannendste Projekt, das Du bisher begleitet hast?

Definitiv die Betreuung eines Digitalisierungsprojekts. Das war für mich eine große Herausforderung. Am Anfang dachte ich: „Wow, wie soll ich IT-Themen begleiten?“. Aber ich habe schnell dazugelernt und hatte viel Unterstützung im Team. Meine Aufgabe war es, die Themen konzeptionell aufzuarbeiten und dazu musste ich Entwicklung und IT verstehen. Ich habe schnell gemerkt, dass diese Themen gar nicht so kompliziert sind und mir sogar Spaß machen.

Letzte Woche war ich auf einer Party – das muss ich noch kurz erzählen – mit ehemaligen Entwicklungshelfern aus meiner Zeit bei der GIZ. Das waren Leute, die ich seit drei Jahren nicht mehr gesehen habe. Und die meinten, sie könnten es nicht fassen, dass ich jetzt bei einer Bank arbeite und irgendein digitales Produkt zum Thema Ratenkredit entwickle. Irgendwie völlig absurd. Aber ich mag das.

Du hast vorher die besondere Kultur bei der CBC angesprochen. Durch was wird diese geprägt?

Das ist eine gute Frage. Wenn ich jetzt spontan antworten müsste, würde ich sagen, die Linie wird stark vom Management vorgegeben und von uns allen gelebt. Unser Management lebt uns die Werte der CBC vor. Außerdem schaffen sie den Rahmen dafür, dass unsere Kultur so erhalten bleiben kann. Das ist eine große Herausforderung, insbesondere aufgrund des starken Wachstums im vergangenen Jahr.

Wir haben in unserer täglichen Zusammenarbeit sehr viele Elemente, wie zum Beispiel unsere Lunch-Kultur, die dazu beitragen. Wir legen sehr viel Wert auf den persönlichen Austausch untereinander. Der Office Friday, den wir alle zwei Wochen haben, trägt ebenfalls dazu dabei. Man sieht sich regelmäßig und nimmt sich Zeit füreinander – außerhalb des Projektes.

Welches Klischee hast Du über Berater inzwischen am häufigsten gehört?

Man sagt uns nach, dass wir permanent am Feiern sind. Und das stimmt auch, darin sind wir wirklich gut [lacht]. Ein weiteres Klischee ist, dass wir uns zu Tode arbeiten, das stimmt in der Regel nicht. Hier bei der CBC wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass wir vertretbare Arbeitszeiten und ausreichend Zeit für unser Privatleben haben.

Eine völlig andere Frage: Wenn die Arbeit bei der Commerz Business Consulting eine Sportart wäre, welche wäre das?

Triathlon würde mir spontan einfallen! Ich denke, beim Triathlon spielt Ausdauer eine große Rolle. Das ist es, was wir täglich zeigen müssen. Gefühlt dreht sich die Fahne eben auch mal im Wind und man muss schauen, dass man da mithalten kann. Wir versuchen, gerade als Bank eine sehr hohe Geschwindigkeit an den Tag zu legen. Auch wenn sich das nach außen hin manchmal nicht so zeigt, schließlich ist der Commerzbank-Konzern ein Riesenschiff, ein riesiger Tanker. Aber ich glaube, wir sitzen an einem sehr guten Hebel. Unser Inhouse Consulting ist sehr gut beim Kunden positioniert und wir haben ein hervorragendes Standing in der Bank. Man muss schnell sein, ausdauernd, flexibel. Das meine ich mit diesen unterschiedlichen Disziplinen wie beim Triathlon: Wir brauchen ein breites Set an unterschiedlichen Skills. Es hilft nicht nur, wenn man im Analytischen gut ist, sondern man muss auch auf der persönlichen Ebene gut sein. Man muss gut darin sein, Dinge zu strukturieren. Und ganz wichtig, man muss Bock haben auf die Themen.

Als Crew-Mitglied dieses großen Schiffes, was ist Deine Geheimwaffe, Deine Superkraft?

Das ist definitiv mein Humor, Dinge nicht zu ernst zu nehmen. Mir wird immer gesagt, ich hätte eine sehr charmante Art, auch unangenehme Dinge anzusprechen. Man merkt mir schon an, dass ich nicht so die typische Bänkerin bin. Ich habe zum Beispiel kein klassisches Hierarchiedenken in mir, weil ich das aus meinem früheren Job nicht kenne. Das heißt, ich habe beispielsweise keine Berührungsängste, auch auf Bereichsleiter und Bereichsvorstände zuzugehen und da mit ein bisschen Ironie und Humor auf charmante Weise auch kritische Themen anzusprechen [lacht, macht dann eine Pause].

Ich war ja in meinem vorherigen Job drei Jahre lang in Afghanistan. Daher kann ich das hier ganz gut relativieren. Auch wenn unsere Aufgabe enorm wichtig ist; Wenn es hier mal etwas kracht und in die Luft fliegt, dann werden keine Menschen verletzt. Hier gibt es für alles eine Lösung, man muss sie nur finden.

Letzte Frage: Was macht die CBC für Dich persönlich aus?

[überlegt] Ich war am Anfang, um ehrlich zu sein, schon sehr skeptisch, ob ich mich im Bankenumfeld wohlfühlen würde. Ich habe mich vorher gefragt: „Passe ich in in eine Bank? Passt das zu mir, zu meinen Werten, zu dem, was ich von einem Job erwarte?“.

Für mich ist ein Job nicht nur ein Job. Was ich hier wahnsinnig schätzen gelernt habe, sind die Menschen. Und dass man uns entwickelt. Dabei wird wirklich das Individuum, die Person, betrachtet und persönlich gefördert. Das mag ich total. Ich habe das Gefühl, ich kann mit meiner Führungskraft über alles reden.

Auch bei anderen Mitarbeitern habe ich erlebt, dass stark auf die persönlichen Umstände eingegangen wird. Wenn man merkt, man hat gerade eine schwierige Phase zu Hause, dann nehmen die Kollegen auch mal ein bisschen Druck raus und versuchen, etwas umzushiften.
Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mal in einem anderen Job so sehr auf Augenhöhe mit dem Management umgegangen bin. Immer respektvoll, menschlich. Und man hat immer das Gefühl, man kann sich hier richtig einbringen. Davon lebt ja Beratung, auch wir müssen uns intern weiterentwickeln. Und das lebt davon, dass die Mitarbeiter Bock haben, auch nebenbei und neben dem Projekt noch an Themen zu arbeiten und neue Ideen einzubringen. Und das wird eben auch gefördert im Pull-und-Push-Prinzip.

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